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    MPU

    Wer grobfahrlässig gegen die Verkehrsregeln verstößt, kann aufgefordert werden, sich einer MPU-Untersuchung unterziehen zu müssen. Bei der MPU handelt es sich um eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung die feststellen soll, ob ein Autofahrer geeignet ist, weiterhin ein Fahrzeug zu fahren oder nicht. Diese Untersuchung besteht aus einem medizinischen und einem psychologischen Teil und beurteilt somit zwei unterschiedliche Aspekte. Dies ist eigentlich auch verständlich, da der gesundheitliche Zustand eines Fahrers etwas völlig Anderes ist, als seine psychologische Eignung, sich hinter ein Steuer zu setzen. Bei der medizinischen Untersuchung werden u.a. der Bewegungsapparat, das Nervensystem, die Reaktionsfähigkeit sowie die Belastbarkeit unter die Lupe genommen. Fahrer, bei denen der Verdacht auf Alkohol- oder Drogenmissbrauch besteht, müssen sich entsprechenden Laboruntersuchungen unterziehen. Auch nach eventuellen Erbkrankheiten wird im medizinischen Teil der MPU gefragt.

    Beim psychologischen Teil der MPU stellt ein Psychologe seine Fragen an den Betroffenen, um u.a. Informationen über dessen Elternhaus, Kindheit, Berufsleben, Trinkgewohnheiten und Operationen zu erhalten. Hat der Psychologe erstmal etwas an Information über seinen Patienten gesammelt, wird er versuchen, sich ein besseres Bild über seinen Patienten zu machen. Sollte der Betroffene Verkehrsdelikte begangen haben, ist es Aufgabe des Psychologen herauszufinden, warum und wie es soweit kommen konnte. Sehr wichtig ist es für den Psychologen festzustellen, dass der Patient aus dem gehabten Schaden und dem Vergehen etwas gelernt hat, und keine Gefahr besteht, dass der Untersuchte rückfällig werden könnte. Dieses Gespräch mit dem Psychologen dauert erfahrungsgemäß zwischen 20 und 30 Minuten.

    Die gesamte MPU-Untersuchung dauert mehrere Stunden und ist auch nicht gerade preiswert, da in manchen Fällen nur das Gutachten alleine mehr als 700 Euro kosten kann. Zu empfehlen ist eine MPU Beratung

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Tipp: Schranken bzw. Schrankenanlagen schützen Einfahrten und Parkplätze.

     

     
     
     
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